Rückblick Tag 1

Am Vormittag sind wir alle gemeinsam gestartet und haben uns mit dem Thema „Energie“ auseinandergesetzt (siehe Beitrag „Was ist Energie?“). Danach kamen die Elektroautos der Wavetrophy 2019 zu Besuch und durften auf unserem Schulplatz bestaunt werden.

Bei der WAVETROPHY 2019 war vom schnittigenTesla über Elektromotorräder bis zum einsitzigen Elektromobil mit Pedalen (siehe Vordergrund) alles dabei.

Danach starteten wir mit unseren Modulen. Nun ein kurzer Stimmungsbericht aus den einzelnen Gruppen:

Die Stimmung beim Modul „Solarautos bauen“ war höchst motiviert und schon heute war von der freundlichen Konkurrenz untereinander etwas zu spüren. Schliesslich werden am Freitag alle Solarmobile gegeneinander bei einem Rennen antreten. Es sollen sogar die Worte „Werken hat noch nie so viel Spass gemacht“ gefallen sein… 🙂

Die Gruppe „Solarkocher bauen“ hat heute aus unserem Abfall ganz einfache Kocher gebaut. Beispielsweise wurde in einer Pringelsdose ein Wienerli erhitzt. Da die Sonne heute leider nicht so freundlich geschienen hat, ist das Wienerli nur warm und leider nicht wirklich knusprig geworden. Bei Schönwetter ist es aber durchaus möglich mit einer einfachen Pringelsdose zu kochen.

Unser Hausabwart Andi Kiener hat den Schülern einen interessanten Blick „hinter die Kulissen“ des Schulhauses werfen lassen. Sie durften sich im Rahmen des Moduls „Wasser“ die Warmwasseranlage unserer Schule genau ansehen und Herr Kiener hat ihnen die komplizierten Vorgänge der Haussanitäranlagen erklärt. Beim nächsten Mal duschen nach dem Sport werden die SchülerInnen sicherlich an ihn denken.

Die Gruppe „Meine eigene Energie“ hat geklärt wo man Energie überhaupt verbraucht und wo man sie vielleicht einsparen könnte. Sie durften als erste Gruppe den Energieparcour besuchen, der vom „Energietal Toggenburg“ aufgebaut und betrieben wird. Danach mussten sie noch beweisen, dass sie ihr Zelt richtig aufbauen können, denn in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag brauchen sie diese dann.

Im Modul „Kleider machen Leute… und Probleme“ haben sich die Schüler intensiv mit den Problemen der Modeindustrie auseinandergesetzt. Sie haben Filmausschnitte gesehen, wobei ihnen klar wurde, dass sowohl bei der Produktion der Baumwolle, über die Verarbeitung bis zu den Näherinnen eine ganze Reihe Missstände herrschen. So begehen beispielsweise alle 30 Minuten Baumwollbauern im Punjab (Indien) Selbstmord, weil sie den grossen Saatgutfirmen Geld schulden. Beim Nähen der Kleider herrschen schon fast Sklavenartigeverhältnisse und die, meist weiblichen, Arbeiterinnen müssen unter menschenunwürdigen Bedingungen und häufig mit grossen gesundheitlichen Problemen unsere Billigklamotten nähen. Die SchülerInnen haben sofort gemeint, man müsse auch alle anderen SchülerInnen darüber informieren und sind auf ganz viele Ideen gekommen, wie man diese Missstände beseitigen könnte. Einige haben sich sogar vorgenommen weniger Kleider bei Fast Fashion Konzernen wie H&M, Zara, Mango, Tally Weijl etc. zu kaufen. Die hochmotivierte Gruppe hat auch gleich einen Kleidertauschbasar am Donnerstag organisiert.

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